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WIRTSCHAFT:
„MAP“ finanziert Smart-Meter von Spotmyenergy
Das Kölner Start-Up-Unternehmen Spotmyenergy erhält 50 Millionen Euro zur Finanzierung von Smart-Meter-Hardware.
Rollout per „Meter Asset Provider“, kurz MAP: Die Münchner Investmentfirma Horizon Energy Deutschland stellt dem Messstellenbetreiber
Spotmyenergy 50 Millionen Euro bereit. Das Geld soll in den kommenden beiden Jahren in die Beschaffung moderner Messeinrichtungen, Smart-Meter-Gateways
und Steuerboxen fließen. HED will das Kölner Start-Up zudem „bei prozessualen, IT-technischen und regulatorischen Fragestellungen“
unterstützen, wie Spotmyenergy mitteilt.
Horizon Energy Deutschland selbst ist noch jung. Die Gesellschaft mit Sitz in München, gegründet im Sommer 2024, ist eine Tochter des britischen Unternehmens Horizon Energy Infrastructure. Die Muttergesellschaft finanziert auf der Insel nach dem „MAP-Modell“ Smart Meter, PV-Anlagen, Batteriespeicher, Ladeninfrastruktur und Wasserzähler. Seit der Gründung im Jahr 2009 hat Horizon Energy Infrastructure nach eigenen Angaben in Großbritannien kumuliert sechs Millionen Smart Meter finanziert.
Das Modell soll in Deutschland Schule machen. Grundgedanke: Der MAP übernimmt den Kauf der Zähler und vermietet sie an Messtellenbetreiber. Darüber hinaus hilft der MAP bei der operativen Planung und Abwicklung des Rollouts.
Fokus auf den Messstellenbetrieb
„Die Finanzierung des Smart-Meter-Rollouts über Meter Asset Provider gibt uns die Möglichkeit, uns auf den Betrieb von Smart Metern zu konzentrieren“, sagt Spotmyenergy-Chef Jochen Schwill. Das Finanzierungskonzept helfe, den Rollout jetzt zu beschleunigen, denn das benötigte Kapitalvolumen sei enorm.
In Großbritannien hätten sich MAPs als „entscheidende Katalysatoren der Energiewende“ erweisen, so HED. Der Smart Meter Rollout habe eine Quote von 70 Prozent erreicht. „Wir setzen mit unserem Modell auf dauerhafte Partnerschaften und wollen mit Spotmyenergy zeigen, dass dieses Modell auch hier ein Erfolgsfaktor in allen Dimensionen sein wird“, sagt HED-Geschäftsführer Emil Bruusgaard.
Horizon Energy Deutschland selbst ist noch jung. Die Gesellschaft mit Sitz in München, gegründet im Sommer 2024, ist eine Tochter des britischen Unternehmens Horizon Energy Infrastructure. Die Muttergesellschaft finanziert auf der Insel nach dem „MAP-Modell“ Smart Meter, PV-Anlagen, Batteriespeicher, Ladeninfrastruktur und Wasserzähler. Seit der Gründung im Jahr 2009 hat Horizon Energy Infrastructure nach eigenen Angaben in Großbritannien kumuliert sechs Millionen Smart Meter finanziert.
Das Modell soll in Deutschland Schule machen. Grundgedanke: Der MAP übernimmt den Kauf der Zähler und vermietet sie an Messtellenbetreiber. Darüber hinaus hilft der MAP bei der operativen Planung und Abwicklung des Rollouts.
Fokus auf den Messstellenbetrieb
„Die Finanzierung des Smart-Meter-Rollouts über Meter Asset Provider gibt uns die Möglichkeit, uns auf den Betrieb von Smart Metern zu konzentrieren“, sagt Spotmyenergy-Chef Jochen Schwill. Das Finanzierungskonzept helfe, den Rollout jetzt zu beschleunigen, denn das benötigte Kapitalvolumen sei enorm.
In Großbritannien hätten sich MAPs als „entscheidende Katalysatoren der Energiewende“ erweisen, so HED. Der Smart Meter Rollout habe eine Quote von 70 Prozent erreicht. „Wir setzen mit unserem Modell auf dauerhafte Partnerschaften und wollen mit Spotmyenergy zeigen, dass dieses Modell auch hier ein Erfolgsfaktor in allen Dimensionen sein wird“, sagt HED-Geschäftsführer Emil Bruusgaard.
Manfred Fischer
© 2025 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 19.03.2025, 12:50 Uhr
Mittwoch, 19.03.2025, 12:50 Uhr
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